Freitag, 30. Dezember 2011

Zwischen den Jahren

Der heilige Abend, die Weihnachtsfeiertage liegen hinter uns und das neue Jahr steht schon vor der Tür.
Gerade dieser Zeit zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester - die Zeit "zwischen den Jahren" - bis hin zum 6. Januar hat man schon seit hunderten von Jahren eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Diese Festzeit der Rauhnächte oder auch der zwölf heiligen Nächte hat ihren Ursprung in der germanischen Zeitrechnung. Es galt, in dieser dunklen Zeit, wenn die Geisterwelt offen stand, die bösen Geister fernzuhalten. Viele Bräuche und Rituale entwickelten sich dazu im Laufe der Jahrhunderte. Hier liegt auch der Ursprung für unsere Knallerei an Silvester. Aber auch wahrsagerische Praktiken und Orakel gehören in diese Zeit - so wie z.B. das Bleigießen an Silvester noch heute. Später wurden diese heidnischen Rituale von der christlichen Kultur überlagert und kamen zu neuer Bedeutung. Das Christentum setzt der Angst vor Dämonen die Botschaft von der Geburt Christi entgegen.

Viele müssen in dieser Zeit nicht zur Arbeit. Die Uhren scheinen langsamer zu gehen und irgendwie macht der Alltag eine Pause. Es ist eine Zeit der Besinnung. Man macht es sich zuhause gemütlich, hält Rückschau auf Vergangenes und schmiedet Pläne (und vielleicht auch den ein oder anderen guten Vorsatz) für das bevorstehende neue Jahr.

In diesem Sinne wünscht der Chor Schierstein Allen einen zufriedenen Jahresausklang sowie Gück, Gesundheit und Gottes Segen für das vor uns liegende Jahr 2012.
Möge dieses neue Jahr 2012 für alle Menschen unter einem guten Stern stehen!

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