Mittwoch, 14. Dezember 2011

Jahresausklang

Nun haben wir bereits den dritten Advent, Weihnachten steht sozusagen vor der Tür und das Jahr neigt sich fast dem Ende zu.
Zeit, um noch einmal die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres Revue passieren zu lassen,
Zeit um all denenzu danken, die sich aktiv oder auch mit besonderem Engagement für den Chor eingesetzt haben,
Zeit um all jene zu ehren, die schon viele Jahre dem Verein ihre Treue gehalten haben,
Zeit, um all denen für ihre Großzügigkeitzu danken, die uns mit Spenden unterstützt haben.
Eine stimmungsvolle, adventliche Feier war der richtige Rahmen, um diese so wichtigen Anerkennungen auszusprechen. Zu diesem Zweck hatten viele fleißige Helferlein den Saal des Christkönig-Hauses mit großem Aufwand in vorweihnachtliche Atmosphäre getaucht.
Von festlich gedeckten Tischen und märchenhafter Dekoration empfangen fühlte man sich als Gast sofort willkommen.
Nachdem man sich dann ausgiebig und freudig untereinander begrüßt hatte, wurde das Fest eröffnet und Alle folgten mit großer Aufmerksamkeit den interessanten Ausführungen, Dankesworten und Ehrungen durch den 1. Vorsitzenden, Volker Birck.
Mit einer zweiteiligen Gesangsdarbietung unterstrich der Chor den feierlichen Charakter dieses Abends.
Ein weiterer Höhepunkt war der traditionelle Besuch des Nikolaus.
Neben freundlichen und anerkennenden Worten hatte er ein "poetisches Geschenk" für Alle im Gepäck. Es waren die Worte eines berühmten Komikers und genialen Filmemachers, der zugleich über eine tiefe Weisheit verfügte: Charlie Chaplin. Die typischen und unverkennbaren Accessoires wie schwarzer Frack, Melone und Gehstock wurden von einer Chorsängerin zur Schau getragen und sorgten für Authenzität während dieses Vortrages.
Der Nikolaus und seine "Gehilfin" brachten dann im wechselseitigen Vorlesen die Worte dieses großen Künstlers dem mucksmäuschenstill lauschenden Publikum zu Gehör. Charlie Chaplin schrieb diese Worte an seinem 70. Geburtstag, dem 16. April 1959.
Der genaue Text ist am Ende dieses Beitrages nachzulesen.
Danach freuten sich natürlich alle Gäste auf das wunderbar angerichtete und sehr verlockende Buffet, welches für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte.
Zum Gelingen dieses fröhlichen und unterhaltsamen Festes trugen ganz wesentlich die Musik und der Gesang von Charlie Nägler sowie die tatkräftige Unterstützung in der Küche durch die Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Schierstein bei.

Bis weit nach Mitternacht wurde geschwätzt und gelacht und für das kommende Jahr wurden Ideen geboren und gute Vorsätze gefaßt - ein rundum gelungenes Fest!
Auch wenn die Chorarbeit nun bis zum Januar ruht, so wird es doch hier im Blog weitergehen und noch den ein oder anderen interessanten Beitrag zu lesen geben!

Und hier nun das Zitat Charlie Chaplin's:

"Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles was geschah richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich Selbstachtung!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man Authentisch-Sein!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt sich Selbstachtung!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man Reife!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man Einfach-Sein!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo alles stattfindet. So lebe ich jeden Tag und nenne es Vollkommenheit!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte bekam mein Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich Herzensweisheit!

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!"

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